Flachbild-TV.info  - Verständliche Erklärung der wichtigsten Fachbegriffe bei neuen TV-Geräten

 



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Plasma oder LCD? Vorteile und Nachteile


Alle drei derzeitigen Fernseh-Techniken haben ihre Vor- und Nachteile. Will man einen neuen Fernseher kaufen, sollte man diese kennen.

Die guten alten Röhren-Fernseher (CRT-Geräte) haben natürlich auch ihre Vorteile. Sie haben eine ziemlich hohe Bildqualität und einen hohen Blickwinkel. Hoher Blickwinkel bedeutet, dass man auch von der Seite ein gutes Bild hat. CRT-Fernseher sind günstig und zuverlässig. Nachteile sind vor allem die Größe und das Gewicht. Röhren-Fernseher sind sperrig und sehr schwer. In den letzten Jahren kamen zwar immer größere CRT-Fernseher auf den Markt. Diese können aber nie so leicht und so flach  wie Flachbild-Geräte mit Plasma- oder LCD-Technik sein. Die Technik ist immer noch für kleinere Fernseher ok. Aber ab etwa 22 Zoll werden die Geräte einfach zu groß und zu schwer. Bei den neue, riesigen 16:9 TV-Geräten ist die CRT-Technik nicht mehr konkurrenzfähig. Da sollte man sich besser für einen Fernseher mit LCD oder Plasma entscheiden.

 

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Vergleich LCD und Plasma bei Fernsehern


Blickwinkel

Beim Blickwinkel ist Plasma im Vergleich zu LCD etwas besser. Bei modernen Geräte liegt der Blickwinkel bei Plasma bei 178 Grad und  etwa 175 Grad bei LCD. Das ist kein großer Unterschied mehr, dennoch gilt: Plasma ist beim Blickwinkel leicht besser.

LCDs wurden ursprünglich für Computer-Monitiore entwickelt. Hier sitzt der Benutzer fast immer direkt vor dem Gerät. Die Blickwinkel wurden in den letzten Jahren für die LCD-Fernseher deutlich verbessert. Das hellste Bild mit dem besten Kontrast hat man jedoch immer noch von der Mitte vor dem Fernseher. Insgesamt ist der Blickwinkel jedoch sowohl bei LCD als auch bei Plasma kein großes Problem mehr.

 

Vertikalfrequenz

Dies ist die Bildwiederholrate pro Sekunde. Die alte, klassische PAL-Technik hat zum Beispiel 25 Hertz (25 Bilder pro Sekunde). Alle neuen Techniken haben deutlich mehr. Plasma ist auch hier gegenüber LCD etwas besser. Der Grund ist der selbe wie oben: LCD war urpünglich für Computer-Monitore gedacht, welche eher statische (unbewegliche) Dinge abbilden. Die Technik wurde in den letzten Jahren weiterentwickelt. Bei Plasma, LCD und CRT ist die Vertikalfrequenz nun ausreichend hoch. Plasma und CRT sind etwas besser als LCD. Aber der Unterschied ist auch hier für den Normalverbraucher eher unbedeutend. 

Lebenserwartung

Ein großer, neuer Fernseher ist für einen Normalbürger ein große Anschaffung. Ein halber oder gar ein ganzer Monatslohn ist da schnell weg. Eine solche Investition sollte dann auch 10 Jahre oder besser noch länger ohne viel Reperaturen funktionieren. Aber wie lange hält so ein TV mit Plasma- oder LCD-Technologie?

Beide Systeme sollen 30.000 bis 60.000 Betriebsstunden funktionieren. Das wäre sogar deutlich höher als bei den alten Röhren-Fernsehern. Bei Plasma müssen wir jedoch hier etwas vorsichtiger sein im Vergleich zu LCD. Statische Bilder brennen hier leicht in den Bildschirm ein. Bei LCD können dafür sogenannte Pixelfehler ("kaputte" einzelne Punkte auf dem Bildschirm) vorkommen.  Allgemein braucht man bei Fernsehern der heutigen Generation (zumindest bei Markenprodukten) nicht allzu viel Angst vor diesen beiden Problemen haben. Plasma gilt also etwas zerbrechlicher. Man sollte beim Transport vorsichtiger sein. Am besten lässt man sich den Fernseher von einem Fachhändler bringen und aufstellen. LCD sind etwas robuster. Aber man sollte auch mit LCD-Fernsehern vorsichtig sein. 


Gewicht

LCD-TVS sind leichter als Plasma-Fernseher. Dies ist vor allem beim Transport oder bei der Aufhängung des Fernseher an einer Wand wichtig. Aber wenn man den Fernseher nicht wie einen Laptop ständig mit sich rumträgt, ist auch dieser Unterschied meist nicht der entscheidend.


Bildqualität

Hier wird der Vergleich kompliziert. In der Theorie haben Plasma-Geräte einen besseres Bild und smit einen Vorteil - sie sind heller und kontrastreicher. Plasma kann auch schwarz besser darstellen, da LCDs von hinten beleuchtet werden. Bei LCD muss bei der Farbe schwarz die Lichtquelle blockiert werden. Plasma, mit seinen individuellen Pixels (Bildpunkten), kann schwarz darstellen, indem es einfach das Pixel ausschaltet. Aber auch Plasma-Geräte haben einen Nachteil: Das Bild ist in einem dunklem Raum viel besser. Wenn es im Wohnzimmer recht hell ist, kann LCD deutlich besser sein als Plasma. Dies liegt daran, dass die Oberfläche von Plasma-Bildschirmen das Licht mehr reflektiert als die Oberfläche von LCD-Geräten. Bei sehr starker Lichteinstrahlung kann man auf einem Plasma-Fernseher fast nichts mehr sehen, während bei bei LCD das Bild noch gut sieht. Gegenüber von einem großen Fenster sind Plasma-Bildschirme zum Beispiel eher schlecht.


Betriebskosten

Der größte Nachteil von Plasma ist der hohe Stromverbrauch. Oft ist der Verbrauch deutlich höher als bei LCD. Der Stromverbrauch hängt jedoch auch stark vom Hersteller, aber auch vom Benutzer, ab. Stellt man den Fernseher sehr hell ein (z.B. weil man in einem Raum mit großen Fenstern ist), braucht das Gerät deutlich mehr Strom. Die Bildauflösung ist ein anderer wichtiger Faktor. Bei sehr niedriger Auflösung kann ein Plasma-Geräte sogar weniger Energie verbrauchen als ein LCD. Der wirkliche Durchbruch ist jedoch LCD mit LED-Technik. Dies reduziert den Energieverbrauch deutlich, ein großer Vorteil für LCD bzw. LED-Fersehgeräte.


Bild: © Krzysiek - Fotolia.com



 


 
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